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Aufsichtsräte werden weiblicher

14.06.2011 | IG Metall will die Quote für ihre VertreterInnen in den Aufsichtsräten: Bis zur nächsten Aufsichtsratswahl soll sich der Anteil von Frauen dort auf 30 Prozent erhöhen.

Um Frauen und Männern auch in Führungspositionen gleichberechtigt zu beteiligen, ist nach Ansicht der IG Metall eine gesetzliche Quotenregelung für Aufsichtsräte und Vorstände erforderlich. Nur so kann der verfassungsrechtliche Auftrag zur Herstellung von Chancengleichheit in Beschäftigung und Beruf erfüllt werden.

Der Vorstand der IG Metall hat deshalb eine Frauenquote für Aufsichtsräte beschlossen. Damit reagiert die IG Metall darauf, dass Frauen in den Aufsichtsgremien nur mit 9,4 Prozent vertreten sind.

Nach dem Beschluss wird es für die externen IG Metall-Vertreter in den Aufsichtsräten, die von hauptamtlichen Gewerkschaftssekretären und Gewerkschaftssekretärinnen besetzt werden, einen Frauenanteil von 30 Prozent geben.

Bei den betrieblichen Vertretern wird bei der nächsten Aufsichtsratswahl angestrebt, dass das Geschlecht das in der Wählerschaft in der Minderheit ist, mindestens entsprechend seinem zahlenmäßigen Verhältnis in der Wählerschaft vertreten ist (analog der Regelung im BetrVG). Ab der übernächsten Wahl sind diese Regelungen dann verpflichtend.

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